Korosec: Rechnungshof bestätigt Chaos und Intransparenz bei der Grundversorgung in Wien

„Seit Langem kritisiert die neue Volkspartei Wien die chaotischen und intransparenten Zustände im System der Wiener Grundversorgung. Der Rechnungshof bestätigt in seinem eben veröffentlichten Bericht auf mehr als 140 Seiten klare Versäumnisse, um die sich die Stadtregierung nun nicht mehr winden kann. Es ist endlich an der Zeit, dass Wien seine Verantwortung hier wahrnimmt und für klare Verhältnisse und Ordnung sorgt“, betont Seniorenbundpräsidentin LAbg. Ingrid Korosec, die den zuständigen Stadtrat Hacker hier in die Pflicht nimmt. Die Stadt habe keine Ahnung, an welche Personen oder wohin die Grundversorgung ausgezahlt wird. Die Stadt könne keine Auskunft über die einzelnen Personen in der Grundversorgung geben, Kontrollen finden gar nicht oder viel zu lasch statt. Laut Rechnungshof werden die Daten in der IT des Fonds Soziales Wien nur unvollständig erfasst, wodurch eine transparente Abwicklung nicht möglich sei. „Es ist unglaublich, dass die Stadt Wien Auslandsaufenthalte der Flüchtlinge nicht bemerkt und trotzdem Grundversorgung weiterzahlt. Das sind Chaoszustände, die nicht hinzunehmen sind. Hier geht es auch um das Steuergeld der Wienerinnen und Wiener“, ist Korosec empört.

Schreibe einen Kommentar

*

code